Am Kamel nach Folgaria
Anreise

Traumroute!
Gut ausgeschlafen und voll Tatendrang startete ich in den Tag 7. Im 301 Kilometer entfernten Ferlach (Kärnten) war das nächste Quartier gebucht. Über den Passo Cereda (1370 m.Ü.A) und Forcella Aurine (1299 m.ü.A.) ging es zum Tankstopp nach Agordo. Ich war begeistert von Strecke und Landschaft, sowie dem herrlichen Wetter. Lediglich acht Kilometer später war diese Begeisterung wieder verflogen. An der Abbiegung zum geplanten Passo Duran (1605 m.ü.A) stoppte ein Schild die Weiterfahrt. Eine Totalsperre war seit drei Stunden für die Dauer von zwei Tagen gültig. Ich verschaffte ich mir mittels der vorhandenen Straßenkarten einen Überblick der Lage. Die Strecke wäre mit 65 Kilometer inklusive des Passo Duran bereits knackig kalkuliert. Nun mußte dieser Berg über Belluno und Ponte nelle Alpi umfahren werden. Auf der Landkarte wirkte der Umweg deutlich länger, als die tatsächlichen zwölf Kilometer. Zusätzlich mußte ich jetzt knapp zwei Stunden ohne Navi-Unterstützung auf einer stark befahrenen Staatsstraße mein Ziel finden. Es gab aber keine Alternative. Zum Glück waren die beiden Orte aber laufend angeschrieben, und die anschließend eng ins Tal geschnittene in nördlicher Richtung führende SS51 ließ kaum Navigationsfehler zu. Die Tunnelpassagagen auf dieser Strecke fühlten sich für mich jedoch sehr unangenehm an.
Es war auch nicht ganz einfach, den Anknüpfung zu meinem Roadbook zu finden. Exakt jener Kreuzungsbereich an dem ich hätte abbiegen sollen, wurde gerade umgebaut. Durch meinen Umweg kam ich aus der verkehrten Richtung und konnte auch keine passenden Hinweisschilder erkennen. Daher fuhr ich ein gutes Stück in die verkehrte Richtung weiter, bis ich einen Ort erreichte, den ich in meinem Roadbook eingetragen hatte. Damit hatte ich wieder meine exakte Position und meine Navigation über das Roadbooks gefunden.
Wer diese Region kennt, weiß genau: Motorradfahren inmitten dieser Landschaft ist ein einziger Traum! Ich hatte eine phantastische Route vorbereitet: Laggio di Cadore, Sella di Razzo (1760 m.ü.A.), Sella di Rioda (1801 m.ü.A.), Tolmezzo, der Tagliamento, die Fella, Sella Nevea (1195 m.ü.A.), Lago Predil, Tarvis. Diesen Genuß kann nur eine ausgeprägte „Zweitakt Schmier Paranoia“ vermiesen. Diese Sorge begleitete mich bis nach Hause. In dieser Angelegenheit konnte ich bis zum Schluß keine für mich gut anfühlende Lösung finden und ich hatte bei langen Abfahrten immer Streß.
Es war aber die Zeit gekommen um Abschied aus Italien zu nehmen. Ich passierte die Grenze nach Slowenien. Meine ersten Kilometer auf zwei Rädern auf slowenischem Boden führten mich über Podkoren zum Wurzenpaß (1073 m.ü.A.). Und damit war ich zurück in Österreich angelangt! Vom Wurzenpaß hatte ich mir allerdings mehr erwartet. Das war doch nur Auffahrt auf ein Hügel. So dachte ich bis ich jene Hinweisschilder sah, die vor einem Gefälle von 10% warnten. Es ging nun 500 Höhenmeter knackig abwärts nach Finkenstein. Das war überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Aber ich lernte daraus, dass der Wurzenpaß am besten von der österreichischen Seite angefahren werden sollte. Gerade rechtzeitig bevor die Küche des Gasthauses schloss, erreichte ich mein Nachtquartier in Ferlach.

Houston, wir haben ein Problem!
Lediglich acht Kilometer später war diese Begeisterung wieder verflogen. An der Abbiegung zum geplanten Passo Duran (1605 m.ü.A) stoppte ein Schild die Weiterfahrt. Eine Totalsperre war seit drei Stunden für die Dauer von zwei Tagen gültig. Ich verschaffte ich mir mittels der vorhandenen Straßenkarten einen Überblick der Lage. Die Strecke wäre mit 65 Kilometer inklusive des Passo Duran bereits knackig kalkuliert. Nun mußte dieser Berg über Belluno und Ponte nelle Alpi umfahren werden. Auf der Landkarte wirkte der Umweg deutlich länger, als die tatsächlichen zwölf Kilometer. Zusätzlich mußte ich jetzt knapp zwei Stunden ohne Navi-Unterstützung auf einer stark befahrenen Staatsstraße mein Ziel finden. Es gab aber keine Alternative. Zum Glück waren die beiden Orte aber laufend angeschrieben, und die anschließend eng ins Tal geschnittene in nördlicher Richtung führende SS51 ließ kaum Navigationsfehler zu. Die Tunnelpassagagen auf dieser Strecke fühlten sich für mich jedoch sehr unangenehm an.
Es war auch nicht ganz einfach, den Anknüpfung zu meinem Roadbook zu finden. Exakt jener Kreuzungsbereich an dem ich hätte abbiegen sollen, wurde gerade umgebaut. Durch meinen Umweg kam ich aus der verkehrten Richtung und konnte auch keine passenden Hinweisschilder erkennen. Daher fuhr ich ein gutes Stück in die verkehrte Richtung weiter, bis ich einen Ort erreichte, den ich in meinem Roadbook eingetragen hatte. Damit hatte ich wieder meine exakte Position und meine Navigation über das Roadbooks gefunden.
Anstrengung wird spürbar
Wer diese Region kennt, weiß genau: Motorradfahren inmitten dieser Landschaft ist ein einziger Traum! Ich hatte eine phantastische Route vorbereitet: Laggio di Cadore, Sella di Razzo (1760 m.ü.A.), Sella di Rioda (1801 m.ü.A.), Tolmezzo, der Tagliamento, die Fella, Sella Nevea (1195 m.ü.A.), Lago Predil, Tarvis. Diesen Genuß kann nur eine ausgeprägte „Zweitakt Schmier Paranoia“ vermiesen. Diese Sorge begleitete mich bis nach Hause. In dieser Angelegenheit konnte ich bis zum Schluß keine für mich gut anfühlende Lösung finden und ich hatte bei langen Abfahrten immer Streß.

Übernachtung in Österreich
Es war aber die Zeit gekommen um Abschied aus Italien zu nehmen. Ich passierte die Grenze nach Slowenien. Meine ersten Kilometer auf zwei Rädern auf slowenischem Boden führten mich über Podkoren zum Wurzenpaß (1073 m.ü.A.). Und damit war ich zurück in Österreich angelangt! Vom Wurzenpaß hatte ich mir allerdings mehr erwartet. Das war doch nur Auffahrt auf ein Hügel. So dachte ich bis ich jene Hinweisschilder sah, die vor einem Gefälle von 10% warnten. Es ging nun 500 Höhenmeter knackig abwärts nach Finkenstein. Das war überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Aber ich lernte daraus, dass der Wurzenpaß am besten von der österreichischen Seite angefahren werden sollte. Gerade rechtzeitig bevor die Küche des Gasthauses schloss, erreichte ich mein Nachtquartier in Ferlach.
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